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LOTSIN-SEPTEMBER

September 17, 2006

+++++LOTSIN-SEPTEMBER-ZUGABE++++++
===========24/09/06================

******(berlin) nochmal: die vegane oper !!
******(hamburg) künstlerinnensalon
******(berlin) premiere
******(lüneburg) austellung
******(paris) festival /ausstellungen
******(mitmachen) videonale bonn

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vorweg NOCH EINMAL der hinweis auf
sonntag, den 17.9.2006  21 Uhr  und
Premiere der  VEGANEN OPER in Berlin

” Ich hab so viel von Deinem Leben nicht begriffen”
4 Akte für Lesben, Dykes, Trans, Posthomos & alle

Zwischen französischem Musical & Brechtschem
Singspiel ereignen sich dramatische Missverständ-
nisse und folgenreiche Verdichtungen rund um die
politische Ernährung.
Die romantische Liebe Amor und die zynische
Vernunft Regula haben ein Mitspracherecht beim
Verspeisen von Emotionen und Zugehörigkeiten.

Veggie und Morta, die beiden Protagonistinnen
treffen sich am Tofustand beim
verbilligten Holzfällersteak. Es ist Liebe auf
den ersten Blick und so entzündet sich eine
Kette von gesungenen Ereignissen um Lebensbedingungen,
Politik, Moralvorstellungen und Zugehörigkeiten.
Wenn die Beiden nicht essen hängt der Himmel
voller Geigen. Die Veganerin zeigt uns ihre Motive
genauso wie die dem Fleisch zugeneigte
Pflanzenliebhaberin uns die Wandlung hin zum
Fallobst erklärt.
Aktionen führen ins Gefängnis und von dort
aus zu einem resümierenden Albtraum.
Bei all dem Gesang erfahren wir die Möglichkeiten
einer Guerilla-Gärtner-Gruppe und es kommt
sogar soweit, dass Kakao in einer
ehemaligen Wurstfabrik angebaut wird.
Aida war gestern, Vegane Oper ist heute!
4 Akte, Dauer 90 Minuten

Mitwirkende im Vegan Opera Ensemble:
Roswitha Baumeister, Fender, Friese,
Karin Kröll, Viktoriya Levenko, Chris Regn,
Anne Käthi Wehrli, Evi Wiemer,
Ballett und Gäste
Produziert von www.bildwechsel.org
in Kooperation mit “Evi, Nic & C.”, Yam,
bounty und der Via Basel

17.9.2006 -> 21 Uhr Premiere in Berlin
im Lido, Cuvrystr. 7, 10997 Berlin
Einlass 20 Uhr, Eintritt 7 bis 10 Euro
anschließend Party

nächste Termine
30.9.2006 -> 20 Uhr Basel im Via Studio,
Uferstraße 90, CH-4057 Basel
7.10.2006 -> 20.30 Uhr Nürnberg in der Desi,
Brückenstraße 23, 90419
Nürnberg, anschließend Party

Weitere Auftritte in Hamburg,
Zürich und Stuttgart und anderen Orten
Infos dazu ab 1. September unter www.bildwechsel.org
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KÜNSTLERINNEN-SALON im frauenkulturhaus harburg
zum Thema:  Alter, Energie und Kunst
“Zuerst muss man herausfinden, wo man sein muss,
und dann kann man tun, was man muss³
(Zitat: Agnes Martin)
“Sichtbares Beweismaterial ³ nennt die Schrift-
stellerin Hanna Gagel in ihrem Buch über
Künstlerinnen in der dritten Lebensphase, die Fülle
der entstandenen Werke.
Wird das Alter landläufig als eine Phase des
Niedergangs verstanden, stehen die Künstlerinnen
wie Agnes Martin (1912 – 2004), Georgia O¹Keefe
(1887 ­ 1986) oder Maria Lassnig (* 1919),
mit ihrem beeindruckenden ³Alterswerk² im
Mittelpunkt dieses Abends. Sie scheinen nach
dem Überschreiten der magischen
³FünfzigJahreGrenze³ nicht nur einen enormen
Energie- und Kreativitätsschub gehabt zu haben,
sondern wurden wie die Bildhauerin
Louise Bourgeois (*1911) erstmalig von der
Öffentlichkeit entdeckt und gefeiert.
” Ich war in der Hölle und wieder zurück.
Und ich kann Ihnen sagen es war
wundervoll.³ (Zitat: Louise Bourgeois)

Wann ? Freitag, 22. September 2006
19.30 Uhr im Frauenkulturhaus Harburg,
Neue Strasse 59, Hamburg
Vortragende Künstlerin:  Mesaoo Wrede
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FILMPREMIERE  (tipp von lida perin)
Es ist so weit, der Film
“The Raging Grannies Anti Occupation Club³
ist endlich fertig!!
Wir zeigen ihn am 20. September um 21.00 Uhr
im Basso,
Köpenickerstr. 187-188, (Hof hinten links),
Berlin x-berg, (U1-Schlesisches Tor).

The Raging Grannies Anti Occupation Club
Dokumentarfilm
88 min.
Deutschland
Regie: Iwajla Klinke
Schnitt: Lida Perin

Quer durch Israel folgt der Film der 76jährigen
Hava und ihre Freundinnen ­ ob Protestkund-
gebungen, Prozesse oder Demonstrationen ­
überall sind sie dabei. Seit nunmehr zwanzig Jahren
kämpfen die Frauen aus Tel Aviv für die
Freilassung aller weiblichen politischen Gefangenen.
Als Raging Grannies machen sie revolutionäre
Texte und Musik, protestieren vor Checkpoints
oder fahren auf eigene Faust in die besetzten
Gebiete, um sich mit ehemals inhaftierten
Palästinenserinnen zu treffen.
Einst überzeugte Zionistin und Soldatin der Haganah,
ist Hava heute Ehrengästin bei der Gründung einer
bewaffneten Frauengruppe des Islamischen Dschihad.
Pnina, schon Ende der 30er Jahre Mitglied im
kommunistischen Jugendverband, fährt auch mit 82
noch Woche für Woche als Krankenschwester in die
besetzten Gebiete. ­ Und Tamar, heute 79, begann
vor zwanzig Jahren ihr neues Leben als Anwältin
und steht seither tagtäglich für palästinensische
Häftlinge vor israelischen Militärgerichten.
Jakov hingegen entwickelt mikrokosmogonische
Zeitmaschinen, deren kleine Bewohner ­ winzige
Trolle ­ zum Sinnbild einer ganz eigenen Theorie
von Besatzung und Vertreibung avancieren.
Ein Film nicht nur über die israelische Besatzungspolitik,
sondern vor allem über jene, die sie einst Wirklichkeit
werden ließen und heute mit allen ihnen zur
Verfügungstehenden Mitteln gegen sie ankämpfen.

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COOLING OUT-
Zur Paradoxie des Feminismus

3 Hamburger Frauen, Anette Baldauf/Dorit Margreiter,
Naomi Fisher for the Radical Cheerleaders, Dani Gal,
Andrea Geyer/Sharon Hayes, Katrin Mayer, Josephine Meckseper,
Mosh Mosh, Elodie Pong, Ella Ziegler

vom 15. September – 29. Oktober 2006
Ort: Halle fuer Kunst, Reichenbachstr. 2,
21335 Lueneburg
sa Mazza
Cooling Out – Zur Paradoxie des Feminismus wurde
von Sabine Schaschl-Cooper (Kunsthaus Baselland,
Muttenz/Basel), Bettina Steinbruegge (Halle fuer
Kunst, Lueneburg) und René Zechlin (Lewis
Glucksman Gallery, University College, Cork)
initiiert und findet gleichzeitig in den drei
Ausstellungshaeusern statt.

Die urspruenglichen Ziele der Frauenbewegung
sind, soweit es nicht um kulturell vermittelte
Rollenbilder und um Habitusformen geht, sondern
um rechtliche Gleichstellung, um Bildungschancen
fuer Frauen und um die Einhegung maennlicher
Gewalt, nahezu durchgesetzt worden. Es scheint
jedoch, als sei die Frauenbewegung ein Opfer
ihrer Erfolge geworden, als habe sie sich de
facto selbst abgeschafft, weil gerade junge
Frauen unter Gesichtspunkten der
Bildungsbeteiligung und Chancengleichheit nicht
mehr erkennen koennen, wo sie gravierend
benachteiligt waeren. Dementsprechend reagieren
sie nicht selten geradezu allergisch und gereizt
auf den mainstream Feminismus, auf deklarierte
Frauenfoerderung und auf Quotierungen, weil sie
entsprechende Defizite nicht mehr sehen und auch
nicht in imaginaere Opferrollen gedraengt werden
wollen. Der Begriff des Feminismus ist
mittlerweile somit vielfach negativ konnotiert.
Aber dass es so einfach nicht ist, beweisen
Symptome wie das “Cooling Out” – die Integration
von Frauen in die Systeme der hoeheren Bildung
bei ihrer gleichzeitigen eher unmerklichen
Lenkung in Studienprogramme, Berufsfelder und
berufliche Positionen mit geringerem Status,
Einfluss und Einkommen – oder auch die Ergebnisse
einer Studie des MIT von 1998, welche nahe legen,
“that gender discrimination in the 1990s is
subtle but pervasive, and stems from unconscious
ways of thinking that have been socialized into
all of us, men and women alike.” Es scheint schon
lange keine Frauenbewegung mit legitimen Zielen
mehr zu geben, sondern nur Frauen im Gefuege
sozialer Mechanismen. Zu einer solchen Sicht
tendieren insbesondere gut ausgebildete
Single-Frauen der oberen Mittelschicht, die
meinen, dass sie mit nahezu gleichen Chancen an
der Gestaltung des oeffentlich-politischen Lebens
teilnehmen, sofern sie einigermaßen klug im
Gefuege maennlicher Strukturen agieren. Die
Hebung von Selbstbewusstsein und Selbstachtung
der Frau, ein deklariertes Ziel des Kampfes um
Anerkennung, den die zweite Generation des
Feminismus fuehrte, scheint gelungen, nicht
selten allerdings auf der Grundlage imaginaerer
Vorstellungen ueber gesellschaftliche
Machtverhaeltnisse. (…)
mehr (interessante) infos unter

http://www.halle-fuer-kunst.de
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We are glad to present the 18th Paris
International Feminist & Lesbian Film Festival.
It will take place from October 27 to 30 2006
in Trianon Theater in Paris.

This year there are more than 78 films on
competition coming from all around the world
dealing with issues like ³ women in middle east²;
³focus on South Africa² and also ³Transexuality².
This year, a new exhibit policy makes its debut
proposing two art exhibitions projects in different
places with two curators.
Please Find  more informations about this 18th
festival on your website :
http://cineffable.free.fr/Presse.htm
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MITMACHEN (1)
VIDEONALE 11 – Festival für zeitgenössische Videokunst
15. März-15. April 2007

CALL FOR ENTRIES!
Bis 6. Oktober 2006
Die Videonale 11 lädt KünstlerInnen ein, sich für
den freien  Wettbewerb mit einer aktuellen Videoarbeit,
nicht älter als 2004,  zu bewerben. Die von einer
internationalen Fachjury ausgewählten
Arbeiten werden vom 15. März bis zum 15. April
2007 in den  Räumlichkeiten des Kunstmuseum Bonn
in einer vierwöchigen  Ausstellung präsentiert.
Bei der Eröffnung wird der Gewinner des
Videonale-Preises bekanntgegeben.
Das Anmeldeformular und die Reglements für den
Wettbewerb finden  Sie auf unserer Homepage
http://www.videonale.org. Einsendeschluss ist der
6. Oktober 2006 (Datum des Poststempels).


mit den besten wünschen
*durbahn
mailto:info@bildwechsel.org

http://www.bildwechsel.org
http://www.bildwechsel.org/agentinnen/index.html

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